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Plzeňská dráha - Výtopna Cheb
Triebfahrzeuge in Tschechien
   01.07.2013
(Alle Angaben ohne Gewähr)

 

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Alljährlich veranstaltet das Eisenbahnmuseum der Tschechischen Staatsbahn České dráhy (ČD) im mittelböhmischen Lužná u Rakovníka ein internationales Dampfloktreffen, dass jedes Jahr unter einem anderen Thema steht. Dampfende Veteranen aus Polen, der Slowakei, Österreich und Ungarn gaben sich ein Stelldichein in Lužná, als das Museum am 22. und 23. Juni 2013 Lokomotiven der ehemaligen k.k. Staatsbahnen (KkStB) präsentierte. Diese spannende Zeitreise ließ sich Werner Rost nicht entgehen, zumal eine Linie seiner Vorfahren aus Nordmähren und somit aus dem Territorium der einstigen Donaumonarchie stammt. Der leidenschaftliche Eisenbahn- Fotograf hielt die Loks im Bewusstsein fest, dass die Generationen seiner Groß- und Urgroßeltern einst in Zügen fuhren, vor denen diese Schienen-Veteranen im Plandienst waren.

Besonders eindrucksvoll war die Atmosphäre der unter Dampf stehenden Loks vor dem historischen Heizhaus - dem Ringlokschuppen der einstigen Buschtehrader Eisenbahn.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Die Dampfloks der Baureihe 354 tragen den Spitznamen "Všudybylka", was man als "Allerweltskerl" oder vielleicht besser als "Hans Dampf auf allen Schienen" übersetzen könnte. Die Dampflok 354.7152 (vorne, die "Všudybylka sedma") aus dem Depo Vršovice ist die ex kkStB 429.1996. Das Lokschild weist sie aus als Lok Nr. 657, die im Jahr 1917 in der "První Česko-Moravská Tovarna na Stroje v Praze" der "Ersten BÖhmisch-mährische Maschinenfabrik in Prag" das Licht der Welt erblickte und die Schienen der Donaumonarchie unter ihre Räder bekam.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Die Ol 12 - 7 (rechts) war aus dem polnischen Eisenbahnmuseum Chabówka nach Lužná geschnauft. Als ex kkStB 429.195 ist sie eine Schwesterlok der 354.7152. Links neben dem Gast aus Polen steht die 77.28 der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte. Sie wurde zwar erst 1920 bei Krauss in Linz gebaut, die seit 1913 konstruierten Loks sind jedoch ebenfalls eine kkStB-Baureihe.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Drei typische kkStB-Kleinloks gaben sich auf der anderen Seite der Drehscheibe ein Stelldichein (von links): die nicht mehr betriebsfähige 300.619 und die dampfenden 313.432 und 310.072. Letztere ist auch vielen oberfränkischen Eisenbahnfans bestens bekannt, ist die "Kaffeemühle" aus dem Depo Pilsen doch alljährlich der Stargast bei den Dampf-Wochenenden in Bezdružice (Weseritz) am Endpunkt der tschechischen Kursbuchstrecke 177.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Die 300.619 (gebaut 1905 in Florisdorf) ist eine Leihgabe des Nationalen Technischen Museums Prag an das Museum in Lužná. Sie ist mit 30 Tonnen die leichteste und mit 300 PS die schwächste Lok in dieser Runde. In einem betriebsfähigen Zustand wäre sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 36 Stundenkilometern auch noch die langsamste.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Der große Stargast des kkStB-Dampfloktreffens war zweifellos die österreichische Vier-Zylinder-Lok 310.23. Sie ist die Lok Nr. 3791 der Maschinen-Fabrik der privilegierten österreichisch-ungarischen Staatseisenbahn und wurde 1911 in Wien gebaut. Ihre imposanten Treibräder haben einen Durchmesser von 2140 Millimeter. Weil sich im Nationalen Technischen Museum in Prag mit der 375.007 eine Schwesterlok befindet, wurde der Gast aus Österreich nach dem Bekohlen und Wasserfassen, kurz nachdem dieses Foto entstand, zur Freude der tschechischen Fans vorübergehend als "375.007" umbeschildert.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Neben den stählernen Gästen sorgten auch einige menschliche Besucher für das besondere Flair des internationalen Dampfloktreffens. Diese beiden jungen Gäste aus Polen kleideten sich standesgemäß als kkStB-Eisenbahner.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Tausende Besucher, auch viele ausländische Gäste, verfolgten die Lokparade auf der Drehscheibe.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Die dampfenden Loks rollten auf die Drehscheibe und wurden während ein oder zwei 360-Grad-Drehungen ausführlich vorgestellt, wie diese "Čtyřkolák" 434.1100.

Dampflok-Legenden der Donaumonarchie - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Wenn es Nacht wird in Lužná, gehen im Museum noch lange nicht die Lichter aus - zumindest nicht am Wochenende des internationalen Dampfloktreffens. Alle betriebsfähigen kkStB-Loks standen abends noch unter Dampf. Mit ihren Spitzenlichtern und den Scheinwerfern entstand die perfekte Illusion einer Zeitreise in ein kkStB-Betriebswerk zu nächtlicher Stunde.

01.07.2013/Werner Rost/vs


Ein Tag in Cheb/Eger

Ein Tag in Cheb/Eger - Foto: Jan Bulin, Bad Steben
Ein Tag in Cheb/Eger - Foto: Jan bulin, Bad Steben
Ein Tag in Cheb/Eger - Foto: Jan Bulin, Bad Steben

Unser Fotograf Jan Bulin nutzt seine Ausbildungs(freie)zeit immer wieder, um kurze Ausflüge in den Bahnhof Cheb zu unternehmen. Sein erstes Bild zeigt die aufgerüstet pausierende 242 267-3 im östlichen Bahnhofskopf. Anschließend konnte er den 681 004ff als vermutlich genau 60 Minuten verspäteter SuperCity (SC) 502 Bohumín - Františkovy Lázne im Bild festhalten. 753 714-5 und eine weitere 753 rumpeln durch den Bahnhof, um wenig später einen schweren Güterzug zu bespannen. Alle Bilder entstanden am Freitag, 14. Juni 2013.

23.06.2013/Jan Bulin/vs


RegioJet-Desiros tummeln sich im Raum Pilsen

RegioJet-Desiros tummeln sich im Raum Pilsen - Foto: Werner Rost
RegioJet-Desiros tummeln sich im Raum Pilsen - Foto: Werner Rost

Desiros haben die Eisenbahn-Fotografen in Westböhmen bis zum Frühjahr 2010 in der Regel nur im weißgrünen Farbschema der Vogtlandbahn sowie in der verkehrsroten Farbgebung der Erzgebirgsbahn vor die Linse bekommen. Für Werner Rost aus Schauenstein waren daher die beiden gelben RegioJet-Desiros am 19. Juni 2010 im Pilsener Hauptbahnhof eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Fotomotiven an diesem westböhmischen Eisenbahnknoten. Die beiden Triebzüge 642 331-2/642 831-1 und 642 332-0/642 832-9 der "Alpha Trains Europa GmbH" aus dem Depo Delitzsch weilten für Präsentationsfahrten in Pilsen. Bei schönstem Abendlicht hielt der Fotograf die Ausfahrt der Doppeltraktion als Eilzug Sp 1508 nach Domažlice (Taus) vor dem altehrwürdigen Empfangsgebäude fest. Die Präsentationsfahrten sollen noch bis Juli 2010 fortgesetzt werden. Beim "Nachschuss" auf den ausfahrenden Zug mischte sich die abgestellte CD-Lok 754 057-8 mit ins Bild. Die beiden RegioJet-Desiros haben die "Brillenschlange" an diesem Abend vorübergehend arbeitslos gemacht.

26.06.2010/Werner Rost/vs


Westböhmische Bahn-Impressionen

Noch immer bietet Tschechien und insbesondere Westböhmen den Eisenbahn-Fotografen eine große Vielfalt an Lokomotiven und Triebwagen in teilweise sehr unterschiedlichen Farbgebungen. Werner Rost aus Schauenstein hat mit seiner Kamera einige typische Zuggarnituren dokumentiert.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Eher ungewöhnlich für die Strecke nach Luby u Chebu / Schönbach sind lokbespannte Züge. Am 10.09.2009 sorgte 714 214-4 mit zwei Brotbüchsen-Beiwagen auf dieser Nebenstrecke für Abwechslung. Das Foto entstand am Endbahnhof nach dem Umsetzen der Lok. Typisch sind mittlerweile die gelb-orange-grünen Regionovas auf der Strecke zwischen Cheb (Eger) und Aš (Asch). Am 20.08.2009 bot 814 046-9 am Bahnhof Aš mesto (Asch-Stadt) wenig Farbkontrast zum sanierten Empfangsgebäude und zum üppigen Gleisbewuchs.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Auf den Gleisen des unteren Bahnhofs von Karlovy Vary (Karlsbad) tummeln sich am späten Samstagnachmittag planmäßig nur deutsche Triebwagen. Im Jahresfahrplan 2010 fahren ein Desiro der Erzgebirgsbahn (ab 17:55 Uhr) und ein Regiosprinter-Doppelpack der Vogtlandbahn (ab 18:00 Uhr) im Abstand von fünf Minuten über die Egerbrücke zum oberen Bahnhof und via Johanngeorgenstadt bzw. Klingenthal weiter nach Sachsen. Die Regiosprinter, die in Nordwestböhmen unter Regie der Privatbahn Viamont verkehren, kreuzen sich am sanierten und behindertengerecht gestalteten Bahnsteig in Sokolov (Falkenau). Die beiden Fotos entstanden am 08.05.2010.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Nur wenig Personenzüge befahren die Stichstrecke nach Merklín (Merkelsgrün). Am 21.05.2005 sorgte die Brotbüchse 810 441-6 für frische Farben am tristen Endbahnhof. Im klassischen roten Farbkleid wartete 810 333-5 am 17.05.2008 am Schnellzughalt bei Chodov (Chodau) auf Fahrgäste nach Loket (Elbogen).

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein
Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Die Zeiten, als ausschließlich Brotbüchsen oder Loks mit Brotbüchsen-Beiwagen das Bild auf der Tepl-Tal-Bahn prägten, sind längst vorbei. Als Werner Rost am 02.12.2004 von Mariánské Láznĕ (Marienbad) nach Karlovy Vary (Karlsbad) fuhr, hielt er die mittlerweile historische Szene am Kreuzungsbahnhof Bečov nad Teplou (Petschau) mit einem Spiegelbild auf den Fenstern des einfahrenden Zuges im Foto fest. Auf der Tepl-Tal-Bahn setzt Viamont derzeit ausschließlich Regiosprinter der Vogtlandbahn ein. Lediglich in Bečov nad Teplou gesellen sich Brotbüchsen der čD dazu, die auf der KSB 161 nach Blatno u Jesenice (Pladen) fahren. Am 12.05.2008 war 810 560-3 im Tepl-Tal zu Gast und begegnete in Bečov nad Teplou dem VT 36 der Vogtlandbahn.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Mehr Abwechslung bietet zweifellos der "Erzgebirgs-Semmering" von Karlovy Vary über Nejdek (Neudek) nach Johanngeorgenstadt. Weil die Regionovas bislang keine Zulassung für Deutschland haben, fahren mitunter zweiteilige Zuggarnituren bis zum Erzgebirgskamm. Die Brotbüchse 810 201-4 setzte von dort am 27.08.2008 ihren Weg allein über Horní Blatná (Bergstadt) Platten nach Johanngeorgenstadt fort und ließ Regionova 814 034-5 am Scheitelpunkt dieser Bahnstrecke in Pernink (Bärringen) zurück. Dort entstand am 16.07.2009 wenige Meter weiter das Foto von der lokbespannten Zugleistung nach Karlsbad mit der dröhnenden 742 145-6 und drei Brotbüchsen-Beiwagen bei der Fahrt über das steinerne Viadukt.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Das Foto des Grenzbahnhofs Johanngeorgenstadt vom 21.05.2005 zeigt den Einsatz deutscher und tschechischer Züge, wie er auch fünf Jahre später noch typisch ist: Die Desiros der Erzgebirgsbahn fahren im Stundentakt ab Zwickau und sind am Wochenende teilweise bis Karlsbad durchgebunden. Die čD setzt Brotbüchsen und lokbespannte Züge mit Loks der Baureihen 714 oder 742 bis Johanngeorgenstadt ein. In der Mittagszeit wartete 714 203-7 mit ihrem Wagenzug auf einem Abstellgleis auf eine Rückleistung ins Egertal.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Ein abgeschlossenes Kapitel Eisenbahngeschichte ist der Einsatz der "Taucherbrillen" vor den Alex-Zügen. Seit Juni 2009 fahren die Eurorunner ohne Lokwechsel in Furth im Wald bis Plzen (Pilsen) durch. Dennoch sind weiterhin "Taucherbrillen" auf dieser Strecke im Personenverkehr anzutreffen. Am 17.04.2010 wartete 754 057-8 am Pilsener Hauptbahnhof darauf, von "Albert Einstein" (Schnellzug R 356) überholt zu werden, um diesem als Nahverkehrszug Os 7426 bis Domažlice (Taus) zu folgen.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Im Elbetal setzt die ČD nach wie vor "Taucherbrillen" im internationalen Zugverkehr zwischen Děčín (Tetschen-Bodenbach) und Bad Schandau ein, womit man bislang die Beschaffung weiterer Mehrsystem-Fahrzeuge spart. Am 7.11.2009 setzte 750 410-3 in Děčín für die nächste Zugleistung nach Bad Schandau um. Im Fernverkehr sind dagegen nach wie vor die "Böhmischen Knödelpressen" der Baureihe 371 als Zugpferde für die langen Eurocity-Züge im Abschnitt zwischen Prag und Dresden für die ČD und für die DB unverzichtbar. Am 07.11.2009 hielt der Fotograf den EC 173 nach Wien-Südbahnhof sowie wenige Minuten später den EC 378 nach Stralsund mit Vorspannlok und Kurswagen zum Ostseebad Binz auf dem Chip seiner Kamera fest.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Im Herbst 2009 waren nicht nur Waggons, sondern bereits die ersten Loks im neuen Farbschema der ČD anzutreffen. Am 07.11.2009 funkelte die ehemals grüne Gleichstromlok 163 257-9 im frischen Farbkleid vor einem Personenzug im Bahnhof Most (Brüx). Nicht mehr ganz so frisch war dagegen die Verzierung von 363 078-7, die für die tschechischen Zoos wirbt, als der Fotograf am 24.10.2009 wegen des Schienenersatzverkehrs in Planá u Mariánských Lázní (Plan bei Marienbad) umsteigen musste.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

In Protivín (Protiwin) auf der Strecke von Plzen (Pilsen) nach – České Budějovice (Budweis) warteten am 17.04.2010 mehrere ČD-Rangierloks auf neue Aufgaben. Dazu gesellte sich – als erste ihrer Baureihe – die zweiachsige ČD-Cargo-Lok 708 001-3.

Westböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, SchauensteinWestböhmische Bahn-Impressionen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Am 31.10.2009 zeigten im Bahnhof České Budějovice die Loks 340 049-6 und 242 245-9 die jeweils klassische Farbgebung für Mehrsystemloks (blau) und für Wechselstromloks (rot). Glück hatte der Fotograf bei der Rückfahrt am selben Tag ab 16 Uhr, als sich die Schnellzüge nach Pilsen (links) und nach Prag während einer minutenlangen Parallelfahrt aus dem oberen Moldautal verabschiedeten.

15.05.2010/Werner Rost/vs


"Wir sind das Volk"

"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Zug der Freiheit" - Foto: Werner Rost, Schauenstein

"Zug der Freiheit"

Am 1. Oktober 2009, pünktlich um 8:07 Uhr, ist am Prager Hauptbahnhof der Rychlik (Schnellzug) R 11064 "Zug der Freiheit" nach Hof abgefahren. Der Dresdener Verein "Kultur Aktiv e.V." erinnerte damit an die legendären Sonderzüge, mit denen vor 20 Jahren jene DDR-Bürger in die Bundesrepublik Deutschland ausreisen durften, die zuvor die Prager Botschaft besetzt hatten. Werner Rost aus Schauenstein war an Bord des Sonderzuges und dokumentierte mit seiner Kamera die gleichermaßen denkwürdige wie feierliche Bahnfahrt anno 2009.

Wäre der "Zug der Freiheit" von den Städten oder von staatlicher Seite über die legendäre Strecke via Dresden nach Hof geschickt worden, hätten sich wohl viele Politiker an Bord befunden mit einigen wenigen Zeitzeugen, Künstlern und jungen Leuten als schmückendes Beiwerk. So aber war es genau umgekehrt: Der Verein "Kultur Aktiv e.V." hatte zahlreiche Jugendliche aus Osteuropa, Künstler und Zeitzeugen im "Zug der Freiheit" und einige wenige politische Mandatsträger an Bord.

Im Herbst 1989 wurden die Botschaftsflüchtlinge mit DDR-Bussen zum Bahnhof Praha-Liben gefahren. An diesem Prager Vorort-Bahnhof standen damals Wagengarnituren bereit, die von der Reichsbahn ursprünglich zusammengestellt worden waren, um linientreue Fackelträger aus allen Teilen der DDR am 7. Oktober zur 40-Jahr-Feier nach Ost-Berlin zu karren. 20 Jahre später bildeten fünf historische Reichsbahn-Waggons von DB Regio Thüringen die Zuggarnitur.

Anders als vor 20 Jahren startete der "Zug der Freiheit" am Prager Hauptbahnhof "Praha hlavní nádraží". Die neue Verbindungskurve zum Bahnhof Praha-Holešovice ermöglicht dies seit neuestem. Die CD-Museumslok E 499 112 hatte die Ehre, den R 11064 bis Decín zu befördern. Dort übernahm die MEG-Ludmilla 313, bei der es sich um die Ex Reichsbahn-Lok 132 068-8 handelt, den Sonderzug bis Hof. Ab der tschechisch-deutschen Grenze rollte der "Zug der Freiheit" als D 92932 seinem Ziel entgegen.

Bei den Aufenthalten in Dresden, Freiberg, Chemnitz, Plauen und Gutenfürst bestand für Besucher die Gelegenheit, die Ausstellungen im Sonderzug zu besichtigen. Jugendliche erinnerten mit Transparenten und Sprechchören an die legendären Demonstrationen vor 20 Jahren, mit denen die DDR-Bürger grundlegende demokratische Rechte einforderten. In Freiberg erinnerte Initiator Mirko Sennewald vom Verein "Kultur Aktiv e.V." daran, dass vor 20 Jahren Polizisten scharfe Hunde auf die Menschen hetzten, die wegen der Flüchtlingszüge zum Bahnhof gekommen waren.

Im Schritt-Tempo – zu den Klängen von "One moment in time" – fuhr der Sonderzug schließlich kurz nach 19 Uhr am Hausbahnsteig des Hofer Hauptbahnhofs ein. Dabei durchbrach die Ludmilla eine Wasserwand, die Feuerwehr und Technisches Hilfswerk als Symbol für die einstige Mauer aufgebaut hatten. Wenige Minuten später wurde das Denkmal am Hausbahnsteig enthüllt, das seitdem an die Ankunft der Prager Züge im Herbst 1989 in Hof erinnert.

10.10.2009/Werner Rost/vs


Aktuelles von der "Kaffeemühle"

"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein
"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein"Kaffeemühle" - Foto: Werner Rost, Schauenstein

"Kaffeemühle" unter Volldampf

Der tschechische Sonderzugveranstalter "Plzeňská dráha" hat im Sommer 2009 den Dampflokfreunden ein besonderes Schmankerl präsentiert: An den Wochenenden 18. und 19. Juli sowie 8. und 9. August 2009 war auf der Nebenbahn nach Bezdruzice (Weseritz) zirka 20 Kilometer östlich von Marienbad eine der ältesten betriebsfähigen Dampfloks der Region zu bewundern: "Kafemlejnek" – zu deutsch "Kaffeemühle" – nennen tschechische Bahnfans die Tenderlok 310.072, die im Jahre 1899 die Dampflokschmiede Krauß in Linz verlassen und die Schienen der Donaumonarchie erblickt hat.

Werner Rost aus Schauenstein war am 19. Juli mit der Kamera zwischen Kokašice (Kokaschitz), Konstantinovy Lázne (Konstantinsbad) und Bezdruzice unterwegs. Einen überraschend gepflegten Eindruck macht das Empfangsgebäude des Bahnhofs Konstantinsbad, das in jüngster Zeit saniert worden ist. Auf dem Bahnhofsvorplatz entstanden dabei ein großer Parkplatz und ein Linienbus-Terminal. Am 19. Juli war die "Brotbüchse" 810 306-01 mit Beiwagen 012 374-5 im planmäßigen Einsatz.

Für die 110-jährige "Kaffeemühle" 310.072 war die Bergfahrt nach Bezdruzice ein Kraftakt. Das Keuchen kündigte sich von weitem an. Mit drei historischen CSD-Waggons am Haken war die Belastungsgrenze voll ausgereizt. Da gönnte man der "Eisernen Lady" jede Talfahrt, bei der sie wie ein Kätzchen schnurrte. In Bezdruzice wurde die Dampflok entschlackt und mit Hilfe von Blechkübeln bekohlt.

Auf den Bahnhöfen wartete ein buntes Unterhaltungsprogramm auf die Besucher. So erinnerten die Mitglieder eines historischen Vereins aus Prag mit Kleidung und Uniformen aus dem Jahr 1938 an die erste tschechoslowakische Republik. Etliche Schüsse fielen bei einem Raubüberfall auf einen Zug in Bezdruzice, den einige Mitglieder dieses Vereins als kurzes Schauspiel inszenierten.

Neben dem historischen Triebwagen M 131.1457 und der Diesellok T 211 01 01 kam dem Fotografen in Bezdruzice noch ein ungewöhnliches Schienenfahrzeug vor die Linse: eine Fußhebel-Draisine, die Besucher mit kräftiger Beinmuskulatur auf einem der Rangiergleise in Bewegung setzen durften.

26.08.2009/Werner Rost/vs


Aktuelles von der ČD:

Mit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, SchauensteinMit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, Schauenstein
Mit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, SchauensteinMit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, Schauenstein
Mit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, Schauenstein
Mit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, SchauensteinMit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, Schauenstein
Mit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, SchauensteinMit "Hercules" nach Pilsen - Foto: Werner Rost, Schauenstein

Mit "Hercules" nach Pilsen

České dráhy, die Tschechische Staatsbahn, und die Länderbahn von Arriva Deutschland haben am zweiten Wochenende im Juni 2009 ein neues Kapitel im Bahnverkehr zwischen Bayern und Böhmen aufgeschlagen: Seit dem 13. Juni 2009 fahren die Eurorunner mit den Alex-Zügen aus Richtung München ohne Lokwechsel in Furth im Wald bis Pilsen, wo Škoda-Mehrsystemloks der ČD-Baureihe 363 den Zug bis Prag übernehmen. Damit ist eine Vision des früheren Regentalbahn-Vorstands Tobias Richter für einen rationellen Bahnverkehr Wirklichkeit geworden.

Einige Impressionen vom neuen Bahnalltag hat Werner Rost aus Schauenstein bei einer Rundreise am 13. Juni 2009 in einer Foto-Serie festgehalten. Die Fahrt begann in Hof mit Alex 37977 und der "Regental Cargo Lok" 223 072. Kurz vor Schwandorf entstand die Szene mit dem Gegenzug Alex 37972 und dem Eurorunner 223 063. Weil Alex 355 "Albert Einstein" über zehn Minuten Verspätung hatte, fand die Zugkreuzung mit Alex 354 "Franz Kafka" nicht in České Kubice, sondern in Furth im Wald statt. Während "Franz Kafka" auf tschechischer Seite noch mit der "Brillenschlange" 754 019-8 unterwegs war, setzte "Albert Einstein" seine Fahrt in Westböhmen mit dem Eurorunner 223 066 fort.

Weil die Zugkreuzung bereits in Furth im Wald erfolgt war, entfiel bei der Durchfahrt in České Kubice das beliebte Fotomotiv mit dem zweiten Zug auf Gleis 1. Der freundlich wirkende Bahnhof von České Kubice und die sauberen Gleisanlagen, in denen nicht ein einziges Unkräutchen zu sehen war, hielt der Fotograf dennoch im nächsten Bild fest. In der engen Gleiskurve bei Kilometer 174,2 spiegelte sich der Eurorunner an den Fenstern der Alex-Garnitur, als das Signal auf "Freie Fahrt" stand.

Auch viele tschechische Bahnfans zückten die Kameras und hielten den Eurorunner 223 066 nach der Ankunft am Pilsener Hauptbahnhof / Plzen hlavní nádraží auf Erinnerungsfotos fest. Dort übernahm die Škoda-Lok 363 061-3 "Albert Einstein", der bereits seit der Landesgrenze als Rychlík (Schnellzug) R 355 unterwegs war. Derweil wartete 223 063 vor der prächtigen Kulisse des Pilsener Bezirksrats-Gebäudes auf neue Aufgaben.

Eineinhalb Stunden später erhält der Eurorunner als Rychlík R 352 "Jan Hus" mit drei ehemaligen Interregio-Wagen von DB Regio eine Rückleistung bis Furth im Wald, wo eine 218er der DB den Wagenzug nach Nürnberg übernehmen sollte. Die letzte Aufnahme der Foto-Serie zeigt den abfahrtsbereiten "Jan Hus" und im Hintergrund in Sonderlackierung die Škoda -Lok 363 086-0, die für Rychlík R 967 nach Prag vorgesehen war.

Der Fotograf setzte seine Tagesrundfahrt über Cheb fort, wobei der planmäßige Schienenersatzverkehr zwischen Střibro und Mariánské Lázně erstaunlich pünktlich nach den Internet-Fahrzeitdaten abgewickelt wurde. Wie aus dem fahrenden Bus zu sehen war, erhält gerade Planá u Mariánských Lázní (Kuttenplan) – wie alle Stationen zwischen Pilsen und Eger – neue Bahnsteige.

20.06.2009/Werner Rost/vs


Aktuelles aus Cheb (Eger):

Mähren...
Die mährischen Lokdepos sind dafür bekannt, dass viele der dort beheimateten Lokomotiven Sonderlackierungen besitzen. Anbei einige Aufnahmen von Wolfgang Mahler vom November 2008:

Foto: Wolfgang Mahler
754 013 des Depo Brno im Depo Veseli nad Moravou
Foto: Wolfgang Mahler
Foto: Wolfgang Mahler
752 001 des Depo Veseli nad Moravou in Ablieferungsfarbe (einer der beiden Prototypen der
Baureihe T 478.1) im Bf. Modrice (1 x Lok, 1 x Vorspann wegen Bauarbeiten an Fahrleitung)
Foto: Wolfgang Mahler
754 012 des Depo Brno
Foto: Wolfgang Mahler
754 066 "roter Teufel" des Depo Brno als Vorspann vor einem Pendolino der CD (Supercity nach
Wien) wegen stromloser Fahrleitung aufgrund Bauarbeiten (Bahnhof Modrice)

25.01.2009/Wolfgang Mahler/vs


Lang, lang ist's her...
Wolfgang Mahler war zwischen 1993 und 1998 oft zu Gast in unserem Nachbarland Tschechien. Fasziniert war er dabei vor allem von den dort eingesetzten "Brillen" der CD-Baureihe 478. Hier ein paar Erinnerungen an die Diesellokomotiven mit dem ungewöhnlichen Namen im Egertal.

Brille im Egertal am 10.05.1998 - Foto: Wolfgang Mahler
Brille im Egertal am 05.05.1998 - Foto: Wolfgang MahlerBrille im Egertal am 13.04.1998 - Foto: Wolfgang Mahler
Brille im Egertal am 05.05.1996 - Foto: Wolfgang MahlerBrille im Egertal am 13.03.1998 - Foto: Wolfgang Mahler

23.07.2008/Wolfgang Mahler/vs


Am 20.04.2008 stellten unsere Freunde in Cheb eine kleine Lokparade historischer Lokomotiven zusammen (781 578-0, T669.0001 und T669.0085). Mehrsystemlok 363 084-5 (25 kV/50 Hz Wechselstrom und 3.000 V Gleichstrom) ist als Werbelok für "Kinderhilfe" unterwegs. Diese Baureihe wird von Cheb aus hauptsächlich auf der Strecke nach Usti nad Labem eingesetzt.

781 578-0, T669.0001 und T669.0085 am 20.04.2008 - Foto: Wolfgang Mahler363 084-5 am 20.04.2008 - Foto: Wolfgang Mahler

21.04.2008/Wolfgang Mahler/vs


Das Depo Cheb bekam vom aufgelassenen Depo Chomutov die historischen Lokomotiven T 669.0001 und T 679.1600 (zum Eisenbahnmuseum Lužná u Rakovníka gehörend) zur Unterhaltung zugewiesen. Es folgt noch die "Karkulka" (Rotkäppchen) T 444.030 (vormals Depo Kralupy nad Vltavou) zur Aufarbeitung.
15.02.2008/Wolfgang Mahler/vs


Der Sergej 781 578-0 (ex T 679.1578), der letzte betriebsfähige Sergej des Depo Cheb wurde im August nach einem Motorschaden abgestellt. Glücklicherweise bleibt er in CZ. Er wurde an eine Privatperson verkauft, die auch einen Čmelak übernommen hat und die beiden Loks (evtl. betriebsfähig machen und) als Museumsloks erhalten will.

Sergej 781 578-0 (ex T 679.1578) - Foto: Wolfgang Mahler

08.12.2007/Wolfgang Mahler/vs


Vor fast genau 5 Jahren, am 30.11.2002, fuhr der letzte Kohlenzug von Nové Sedlo zum Kraftwerk in Arzberg. Als Triebfahrzeuge fungierten die letzten planmäßig eingesetzten Sergej der CD, 781 578-0 und 781 600-2. Am Tag darauf fand im Depo Cheb noch eine offizielle Verabschiedung der Sergejs statt, mit einer Parade vor dem großen Ringschuppen und einer Modellbahnausstellung.
Ursächlich für das Ende des Kraftwerks Arzberg und der verlorengegangenen 250 Arbeitsplätze war einerseits die Versilberung eines Großteils der dem Freistaat Bayern gehörenden Anteile an dem betreibenden Energiekonzern und dem dadurch fehlenden Mitspracherecht bei solchen Entscheidungen, andererseits das Streben des Managements nach noch mehr Profit und rentableren Kohlekraftwerken. Es sei daran erinnert, dass nicht nur das Kraftwerk Arzberg, sondern fast zeitgleich auch die Kohlenkraftwerke Schwandorf und Erlangen-Höchstädt geschlossen wurden.
Anbei sind einige Aufnahmen von diesen Aktionen.


Letzter Kohlezug nach Arzberg am 30.11.2002 - Foto: Wolfgang Mahler
Letzter Kohlezug nach Arzberg am 30.11.2002 - Foto: Wolfgang MahlerLetzter Kohlezug nach Arzberg am 30.11.2002 - Foto: Wolfgang Mahler
Letzter Kohlezug nach Arzberg am 30.11.2002 - Foto: Wolfgang MahlerLetzter Kohlezug nach Arzberg am 30.11.2002 - Foto: Wolfgang Mahler

06.12.2007/Wolfgang Mahler/vs


Am 31.10.2007 wurden mit Ausnahme der designierten Museumsmaschine 770 085-9 (T 669.0085) alle Čmeláks aus Cheb abgefahren. 770 062, 771 081, 771 083 (noch in rot!) und 771 111 gingen nach Plzeň und warten dort auf den Verkauf oder die Verschrottung. Die betriebsfähigen 771 081 und 771 110 gingen zu CD Cargo nach Ceské Budejovice. Hoffentlich bleibt die 770 085 noch lange betriebsfähig in Eger erhalten. Anbei noch ein paar Bilder von den Čmeláks der Depo Cheb und Sokolov.

Aktuelles aus Cheb: 31.10.2007 Foto: Wolfgang Mahler
Aktuelles aus Cheb: 31.10.2007 Foto: Wolfgang MahlerAktuelles aus Cheb: 31.10.2007 Foto: Wolfgang Mahler
Aktuelles aus Cheb: 31.10.2007 Foto: Wolfgang MahlerAktuelles aus Cheb: 31.10.2007 Foto: Wolfgang Mahler

02.11.2007/Wolfgang Mahler/vs


Am 17.09.2007 fuhr ein Schrottzug mit den Lokomotiven 210 053 + 781 518 + 781 581 + 770 085 von Cheb nach Dolní Rychnov, der die Sergej 781 518 und 781 581 zum Schrottplatz Dolní Rychnov beförderte.

Čmelak ("Hummel") Foto: Wolfgang Mahler

03.10.2007/Wolfgang Mahler/vs


Plzeňská dráha - Výtopna Cheb
Sonderfahrten mit historischen Triebfahrzeugen in Tschechien

Die Vereinigung Plzeňská dráha - Výtopna Cheb (Pilsener Eisenbahn - Heizhaus Eger) ist eine Vereinigung, die sich um den Erhalt der in Cheb/Eger beheimateten historischen Diesellokomotiven T 678.1578 "Sergej" und T 435.0145 "Hektor" kümmert. Beim Depo Cheb ist auch die zukünftige Museumslok T 660.0085 "Čmelak" ("Hummel") beheimatet. Diese drei Lokomotiven sind teilweise betriebsfähig.

T679.1578 Foto: Wolfgang Mahler
Der Sergej T 679.1578 im Depo Sokolov. Foto. Wolfgang Mahler

Die Plzeňská dráha wurde 1979 in Plzen/Pilsen gegründet, die Vereinigung Výtopna Cheb im Jahre 2002. Durch diese Vereinigungen wurden schon viele Sonderfahrten durchgeführt, insbesondere auch mit der ehem. BSW-Gruppe V 100 Bw Hof. Trotz Auflösung der BSW-Gruppe V 100 Bw Hof zum Jahresende 2006 werden weiterhin Sonderfahrten in Tschechien für deutsche Reisegruppen angeboten. Die Reiseleitung übernimmt das bewährte Team der ehemaligen BSW-Gruppe V 100 Bw Hof.

T435.0145 Foto: Wolfgang Mahler
Unser Bild von Wolfgang Mahler zeigt den "Hektor" T435.0145 mit einem Sonderzug der ehem. BSW-Gruppe V 100 Bw Hof.

Čmelak ("Hummel") Foto: Wolfgang Mahler
Einen Čmelak ("Hummel") hat Wolfgang Mahler 1998 "erwischt".

 


 

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