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Modelleisenbahnclub 01
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| Plzeňská dráha - Výtopna Cheb
Triebfahrzeuge in Tschechien |
26.06.2010
(Alle Angaben ohne Gewähr) |
RegioJet-Desiros tummeln sich im Raum Pilsen
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Desiros haben die Eisenbahn-Fotografen in Westböhmen bis zum Frühjahr 2010 in der Regel nur im weißgrünen Farbschema der Vogtlandbahn sowie in der verkehrsroten Farbgebung der Erzgebirgsbahn vor die Linse bekommen. Für Werner Rost aus Schauenstein waren daher die beiden gelben RegioJet-Desiros am 19. Juni 2010 im Pilsener Hauptbahnhof eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Fotomotiven an diesem westböhmischen Eisenbahnknoten. Die beiden Triebzüge 642 331-2/642 831-1 und 642 332-0/642 832-9 der "Alpha Trains Europa GmbH" aus dem Depo Delitzsch weilten für Präsentationsfahrten in Pilsen. Bei schönstem Abendlicht hielt der Fotograf die Ausfahrt der Doppeltraktion als Eilzug Sp 1508 nach Domažlice (Taus) vor dem altehrwürdigen Empfangsgebäude fest. Die Präsentationsfahrten sollen noch bis Juli 2010 fortgesetzt werden. Beim "Nachschuss" auf den ausfahrenden Zug mischte sich die abgestellte CD-Lok 754 057-8 mit ins Bild. Die beiden RegioJet-Desiros haben die "Brillenschlange" an diesem Abend vorübergehend arbeitslos gemacht.
Noch immer bietet Tschechien und insbesondere Westböhmen den Eisenbahn-Fotografen eine große Vielfalt an Lokomotiven und Triebwagen in teilweise sehr unterschiedlichen Farbgebungen. Werner Rost aus Schauenstein hat mit seiner Kamera einige typische Zuggarnituren dokumentiert.
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Eher ungewöhnlich für die Strecke nach Luby u Chebu / Schönbach sind lokbespannte Züge. Am 10.09.2009 sorgte 714 214-4 mit zwei Brotbüchsen-Beiwagen auf dieser Nebenstrecke für Abwechslung. Das Foto entstand am Endbahnhof nach dem Umsetzen der Lok. Typisch sind mittlerweile die gelb-orange-grünen Regionovas auf der Strecke zwischen Cheb (Eger) und Aš (Asch). Am 20.08.2009 bot 814 046-9 am Bahnhof Aš mesto (Asch-Stadt) wenig Farbkontrast zum sanierten Empfangsgebäude und zum üppigen Gleisbewuchs.
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Auf den Gleisen des unteren Bahnhofs von Karlovy Vary (Karlsbad) tummeln sich am späten Samstagnachmittag planmäßig nur deutsche Triebwagen. Im Jahresfahrplan 2010 fahren ein Desiro der Erzgebirgsbahn (ab 17:55 Uhr) und ein Regiosprinter-Doppelpack der Vogtlandbahn (ab 18:00 Uhr) im Abstand von fünf Minuten über die Egerbrücke zum oberen Bahnhof und via Johanngeorgenstadt bzw. Klingenthal weiter nach Sachsen. Die Regiosprinter, die in Nordwestböhmen unter Regie der Privatbahn Viamont verkehren, kreuzen sich am sanierten und behindertengerecht gestalteten Bahnsteig in Sokolov (Falkenau). Die beiden Fotos entstanden am 08.05.2010.
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Nur wenig Personenzüge befahren die Stichstrecke nach Merklín (Merkelsgrün). Am 21.05.2005 sorgte die Brotbüchse 810 441-6 für frische Farben am tristen Endbahnhof. Im klassischen roten Farbkleid wartete 810 333-5 am 17.05.2008 am Schnellzughalt bei Chodov (Chodau) auf Fahrgäste nach Loket (Elbogen).
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Die Zeiten, als ausschließlich Brotbüchsen oder Loks mit Brotbüchsen-Beiwagen das Bild auf der Tepl-Tal-Bahn prägten, sind längst vorbei. Als Werner Rost am 02.12.2004 von Mariánské Láznĕ (Marienbad) nach Karlovy Vary (Karlsbad) fuhr, hielt er die mittlerweile historische Szene am Kreuzungsbahnhof Bečov nad Teplou (Petschau) mit einem Spiegelbild auf den Fenstern des einfahrenden Zuges im Foto fest. Auf der Tepl-Tal-Bahn setzt Viamont derzeit ausschließlich Regiosprinter der Vogtlandbahn ein. Lediglich in Bečov nad Teplou gesellen sich Brotbüchsen der čD dazu, die auf der KSB 161 nach Blatno u Jesenice (Pladen) fahren. Am 12.05.2008 war 810 560-3 im Tepl-Tal zu Gast und begegnete in Bečov nad Teplou dem VT 36 der Vogtlandbahn.
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Mehr Abwechslung bietet zweifellos der "Erzgebirgs-Semmering" von Karlovy Vary über Nejdek (Neudek) nach Johanngeorgenstadt. Weil die Regionovas bislang keine Zulassung für Deutschland haben, fahren mitunter zweiteilige Zuggarnituren bis zum Erzgebirgskamm. Die Brotbüchse 810 201-4 setzte von dort am 27.08.2008 ihren Weg allein über Horní Blatná (Bergstadt) Platten nach Johanngeorgenstadt fort und ließ Regionova 814 034-5 am Scheitelpunkt dieser Bahnstrecke in Pernink (Bärringen) zurück. Dort entstand am 16.07.2009 wenige Meter weiter das Foto von der lokbespannten Zugleistung nach Karlsbad mit der dröhnenden 742 145-6 und drei Brotbüchsen-Beiwagen bei der Fahrt über das steinerne Viadukt.
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Das Foto des Grenzbahnhofs Johanngeorgenstadt vom 21.05.2005 zeigt den Einsatz deutscher und tschechischer Züge, wie er auch fünf Jahre später noch typisch ist: Die Desiros der Erzgebirgsbahn fahren im Stundentakt ab Zwickau und sind am Wochenende teilweise bis Karlsbad durchgebunden. Die čD setzt Brotbüchsen und lokbespannte Züge mit Loks der Baureihen 714 oder 742 bis Johanngeorgenstadt ein. In der Mittagszeit wartete 714 203-7 mit ihrem Wagenzug auf einem Abstellgleis auf eine Rückleistung ins Egertal.
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Ein abgeschlossenes Kapitel Eisenbahngeschichte ist der Einsatz der "Taucherbrillen" vor den Alex-Zügen. Seit Juni 2009 fahren die Eurorunner ohne Lokwechsel in Furth im Wald bis Plzen (Pilsen) durch. Dennoch sind weiterhin "Taucherbrillen" auf dieser Strecke im Personenverkehr anzutreffen. Am 17.04.2010 wartete 754 057-8 am Pilsener Hauptbahnhof darauf, von "Albert Einstein" (Schnellzug R 356) überholt zu werden, um diesem als Nahverkehrszug Os 7426 bis Domažlice (Taus) zu folgen.
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Im Elbetal setzt die ČD nach wie vor "Taucherbrillen" im internationalen Zugverkehr zwischen Děčín (Tetschen-Bodenbach) und Bad Schandau ein, womit man bislang die Beschaffung weiterer Mehrsystem-Fahrzeuge spart. Am 7.11.2009 setzte 750 410-3 in Děčín für die nächste Zugleistung nach Bad Schandau um. Im Fernverkehr sind dagegen nach wie vor die "Böhmischen Knödelpressen" der Baureihe 371 als Zugpferde für die langen Eurocity-Züge im Abschnitt zwischen Prag und Dresden für die ČD und für die DB unverzichtbar. Am 07.11.2009 hielt der Fotograf den EC 173 nach Wien-Südbahnhof sowie wenige Minuten später den EC 378 nach Stralsund mit Vorspannlok und Kurswagen zum Ostseebad Binz auf dem Chip seiner Kamera fest.
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Im Herbst 2009 waren nicht nur Waggons, sondern bereits die ersten Loks im neuen Farbschema der ČD anzutreffen. Am 07.11.2009 funkelte die ehemals grüne Gleichstromlok 163 257-9 im frischen Farbkleid vor einem Personenzug im Bahnhof Most (Brüx). Nicht mehr ganz so frisch war dagegen die Verzierung von 363 078-7, die für die tschechischen Zoos wirbt, als der Fotograf am 24.10.2009 wegen des Schienenersatzverkehrs in Planá u Mariánských Lázní (Plan bei Marienbad) umsteigen musste.
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In Protivín (Protiwin) auf der Strecke von Plzen (Pilsen) nach – České Budějovice (Budweis) warteten am 17.04.2010 mehrere ČD-Rangierloks auf neue Aufgaben. Dazu gesellte sich – als erste ihrer Baureihe – die zweiachsige ČD-Cargo-Lok 708 001-3.
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Am 31.10.2009 zeigten im Bahnhof České Budějovice die Loks 340 049-6 und 242 245-9 die jeweils klassische Farbgebung für Mehrsystemloks (blau) und für Wechselstromloks (rot). Glück hatte der Fotograf bei der Rückfahrt am selben Tag ab 16 Uhr, als sich die Schnellzüge nach Pilsen (links) und nach Prag während einer minutenlangen Parallelfahrt aus dem oberen Moldautal verabschiedeten.
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"Zug der Freiheit"
Am 1. Oktober 2009, pünktlich um 8:07 Uhr, ist am Prager Hauptbahnhof der Rychlik (Schnellzug) R 11064 "Zug der Freiheit" nach Hof abgefahren. Der Dresdener Verein "Kultur Aktiv e.V." erinnerte damit an die legendären Sonderzüge, mit denen vor 20 Jahren jene DDR-Bürger in die Bundesrepublik Deutschland ausreisen durften, die zuvor die Prager Botschaft besetzt hatten. Werner Rost aus Schauenstein war an Bord des Sonderzuges und dokumentierte mit seiner Kamera die gleichermaßen denkwürdige wie feierliche Bahnfahrt anno 2009.
Wäre der "Zug der Freiheit" von den Städten oder von staatlicher Seite über die legendäre Strecke via Dresden nach Hof geschickt worden, hätten sich wohl viele Politiker an Bord befunden mit einigen wenigen Zeitzeugen, Künstlern und jungen Leuten als schmückendes Beiwerk. So aber war es genau umgekehrt: Der Verein "Kultur Aktiv e.V." hatte zahlreiche Jugendliche aus Osteuropa, Künstler und Zeitzeugen im "Zug der Freiheit" und einige wenige politische Mandatsträger an Bord.
Im Herbst 1989 wurden die Botschaftsflüchtlinge mit DDR-Bussen zum Bahnhof Praha-Liben gefahren. An diesem Prager Vorort-Bahnhof standen damals Wagengarnituren bereit, die von der Reichsbahn ursprünglich zusammengestellt worden waren, um linientreue Fackelträger aus allen Teilen der DDR am 7. Oktober zur 40-Jahr-Feier nach Ost-Berlin zu karren. 20 Jahre später bildeten fünf historische Reichsbahn-Waggons von DB Regio Thüringen die Zuggarnitur.
Anders als vor 20 Jahren startete der "Zug der Freiheit" am Prager Hauptbahnhof "Praha hlavní nádraží". Die neue Verbindungskurve zum Bahnhof Praha-Holešovice ermöglicht dies seit neuestem. Die CD-Museumslok E 499 112 hatte die Ehre, den R 11064 bis Decín zu befördern. Dort übernahm die MEG-Ludmilla 313, bei der es sich um die Ex Reichsbahn-Lok 132 068-8 handelt, den Sonderzug bis Hof. Ab der tschechisch-deutschen Grenze rollte der "Zug der Freiheit" als D 92932 seinem Ziel entgegen.
Bei den Aufenthalten in Dresden, Freiberg, Chemnitz, Plauen und Gutenfürst bestand für Besucher die Gelegenheit, die Ausstellungen im Sonderzug zu besichtigen. Jugendliche erinnerten mit Transparenten und Sprechchören an die legendären Demonstrationen vor 20 Jahren, mit denen die DDR-Bürger grundlegende demokratische Rechte einforderten. In Freiberg erinnerte Initiator Mirko Sennewald vom Verein "Kultur Aktiv e.V." daran, dass vor 20 Jahren Polizisten scharfe Hunde auf die Menschen hetzten, die wegen der Flüchtlingszüge zum Bahnhof gekommen waren.
Im Schritt-Tempo – zu den Klängen von "One moment in time" – fuhr der Sonderzug schließlich kurz nach 19 Uhr am Hausbahnsteig des Hofer Hauptbahnhofs ein. Dabei durchbrach die Ludmilla eine Wasserwand, die Feuerwehr und Technisches Hilfswerk als Symbol für die einstige Mauer aufgebaut hatten. Wenige Minuten später wurde das Denkmal am Hausbahnsteig enthüllt, das seitdem an die Ankunft der Prager Züge im Herbst 1989 in Hof erinnert.
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"Kaffeemühle" unter Volldampf
Der tschechische Sonderzugveranstalter "Plzeňská dráha" hat im Sommer 2009 den Dampflokfreunden ein besonderes Schmankerl präsentiert: An den Wochenenden 18. und 19. Juli sowie 8. und 9. August 2009 war auf der Nebenbahn nach Bezdruzice (Weseritz) zirka 20 Kilometer östlich von Marienbad eine der ältesten betriebsfähigen Dampfloks der Region zu bewundern: "Kafemlejnek" – zu deutsch "Kaffeemühle" – nennen tschechische Bahnfans die Tenderlok 310.072, die im Jahre 1899 die Dampflokschmiede Krauß in Linz verlassen und die Schienen der Donaumonarchie erblickt hat.
Werner Rost aus Schauenstein war am 19. Juli mit der Kamera zwischen Kokašice (Kokaschitz), Konstantinovy Lázne (Konstantinsbad) und Bezdruzice unterwegs. Einen überraschend gepflegten Eindruck macht das Empfangsgebäude des Bahnhofs Konstantinsbad, das in jüngster Zeit saniert worden ist. Auf dem Bahnhofsvorplatz entstanden dabei ein großer Parkplatz und ein Linienbus-Terminal. Am 19. Juli war die "Brotbüchse" 810 306-01 mit Beiwagen 012 374-5 im planmäßigen Einsatz.
Für die 110-jährige "Kaffeemühle" 310.072 war die Bergfahrt nach Bezdruzice ein Kraftakt. Das Keuchen kündigte sich von weitem an. Mit drei historischen CSD-Waggons am Haken war die Belastungsgrenze voll ausgereizt. Da gönnte man der "Eisernen Lady" jede Talfahrt, bei der sie wie ein Kätzchen schnurrte. In Bezdruzice wurde die Dampflok entschlackt und mit Hilfe von Blechkübeln bekohlt.
Auf den Bahnhöfen wartete ein buntes Unterhaltungsprogramm auf die Besucher. So erinnerten die Mitglieder eines historischen Vereins aus Prag mit Kleidung und Uniformen aus dem Jahr 1938 an die erste tschechoslowakische Republik. Etliche Schüsse fielen bei einem Raubüberfall auf einen Zug in Bezdruzice, den einige Mitglieder dieses Vereins als kurzes Schauspiel inszenierten.
Neben dem historischen Triebwagen M 131.1457 und der Diesellok T 211 01 01 kam dem Fotografen in Bezdruzice noch ein ungewöhnliches Schienenfahrzeug vor die Linse: eine Fußhebel-Draisine, die Besucher mit kräftiger Beinmuskulatur auf einem der Rangiergleise in Bewegung setzen durften.
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Mit "Hercules" nach Pilsen
České dráhy, die Tschechische Staatsbahn, und die Länderbahn von Arriva Deutschland haben am zweiten Wochenende im Juni 2009 ein neues Kapitel im Bahnverkehr zwischen Bayern und Böhmen aufgeschlagen: Seit dem 13. Juni 2009 fahren die Eurorunner mit den Alex-Zügen aus Richtung München ohne Lokwechsel in Furth im Wald bis Pilsen, wo Škoda-Mehrsystemloks der ČD-Baureihe 363 den Zug bis Prag übernehmen. Damit ist eine Vision des früheren Regentalbahn-Vorstands Tobias Richter für einen rationellen Bahnverkehr Wirklichkeit geworden.
Einige Impressionen vom neuen Bahnalltag hat Werner Rost aus Schauenstein bei einer Rundreise am 13. Juni 2009 in einer Foto-Serie festgehalten. Die Fahrt begann in Hof mit Alex 37977 und der "Regental Cargo Lok" 223 072. Kurz vor Schwandorf entstand die Szene mit dem Gegenzug Alex 37972 und dem Eurorunner 223 063. Weil Alex 355 "Albert Einstein" über zehn Minuten Verspätung hatte, fand die Zugkreuzung mit Alex 354 "Franz Kafka" nicht in České Kubice, sondern in Furth im Wald statt. Während "Franz Kafka" auf tschechischer Seite noch mit der "Brillenschlange" 754 019-8 unterwegs war, setzte "Albert Einstein" seine Fahrt in Westböhmen mit dem Eurorunner 223 066 fort.
Weil die Zugkreuzung bereits in Furth im Wald erfolgt war, entfiel bei der Durchfahrt in České Kubice das beliebte Fotomotiv mit dem zweiten Zug auf Gleis 1. Der freundlich wirkende Bahnhof von České Kubice und die sauberen Gleisanlagen, in denen nicht ein einziges Unkräutchen zu sehen war, hielt der Fotograf dennoch im nächsten Bild fest. In der engen Gleiskurve bei Kilometer 174,2 spiegelte sich der Eurorunner an den Fenstern der Alex-Garnitur, als das Signal auf "Freie Fahrt" stand.
Auch viele tschechische Bahnfans zückten die Kameras und hielten den Eurorunner 223 066 nach der Ankunft am Pilsener Hauptbahnhof / Plzen hlavní nádraží auf Erinnerungsfotos fest. Dort übernahm die Škoda-Lok 363 061-3 "Albert Einstein", der bereits seit der Landesgrenze als Rychlík (Schnellzug) R 355 unterwegs war. Derweil wartete 223 063 vor der prächtigen Kulisse des Pilsener Bezirksrats-Gebäudes auf neue Aufgaben.
Eineinhalb Stunden später erhält der Eurorunner als Rychlík R 352 "Jan Hus" mit drei ehemaligen Interregio-Wagen von DB Regio eine Rückleistung bis Furth im Wald, wo eine 218er der DB den Wagenzug nach Nürnberg übernehmen sollte. Die letzte Aufnahme der Foto-Serie zeigt den abfahrtsbereiten "Jan Hus" und im Hintergrund in Sonderlackierung die Škoda -Lok 363 086-0, die für Rychlík R 967 nach Prag vorgesehen war.
Der Fotograf setzte seine Tagesrundfahrt über Cheb fort, wobei der planmäßige Schienenersatzverkehr zwischen Střibro und Mariánské Lázně erstaunlich pünktlich nach den Internet-Fahrzeitdaten abgewickelt wurde. Wie aus dem fahrenden Bus zu sehen war, erhält gerade Planá u Mariánských Lázní (Kuttenplan) – wie alle Stationen zwischen Pilsen und Eger – neue Bahnsteige.
Aktuelles aus Cheb (Eger):
Mähren...
Die mährischen Lokdepos sind dafür bekannt, dass viele der dort beheimateten Lokomotiven Sonderlackierungen besitzen. Anbei einige Aufnahmen von Wolfgang Mahler vom November 2008:
























Plzeňská dráha - Výtopna Cheb
Sonderfahrten mit historischen
Triebfahrzeugen in Tschechien
Die Vereinigung Plzeňská dráha - Výtopna Cheb (Pilsener Eisenbahn - Heizhaus Eger) ist eine Vereinigung, die sich um den Erhalt der in Cheb/Eger beheimateten historischen Diesellokomotiven T 678.1578 "Sergej" und T 435.0145 "Hektor" kümmert. Beim Depo Cheb ist auch die zukünftige Museumslok T 660.0085 "Čmelak" ("Hummel") beheimatet. Diese drei Lokomotiven sind teilweise betriebsfähig.
Die Plzeňská dráha wurde 1979 in Plzen/Pilsen gegründet, die Vereinigung Výtopna Cheb im Jahre 2002. Durch diese Vereinigungen wurden schon viele Sonderfahrten durchgeführt, insbesondere auch mit der ehem. BSW-Gruppe V 100 Bw Hof. Trotz Auflösung der BSW-Gruppe V 100 Bw Hof zum Jahresende 2006 werden weiterhin Sonderfahrten in Tschechien für deutsche Reisegruppen angeboten. Die Reiseleitung übernimmt das bewährte Team der ehemaligen BSW-Gruppe V 100 Bw Hof.
Informationen über die Fahrten finden Sie (demnächst auch in Deutsch) auf der Webpage Plzeňská dráha - Výtopna Cheb.
Veranstalter der Sonderfahrten/Sonderzüge: Plzeňská dráha - Výtopna Cheb (centrála), Družstevní 17, 301 00 Plzeň
Sollten die vorgesehenen Fahrzeuge nicht verfügbar sein, werden die Fahrten mit anderen Fahrzeugen der ČD durchgeführt.
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